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Evolution des SLK: Vom R170 zum SLC

Evolution der C-Klasse: Vom W201 zum W206

Kompakte Roadster mit dem Stern: Generationen im Überblick

Mercedes-Benz SLK R170 – Der Variodach-Pionier (1996–2004)

Mercedes-Benz SLK R170

Mit dem R170 läutete Mercedes-Benz im Jahr 1996 eine völlig neue Ära der Roadster ein. Das neuartige Stahl-Klappdach machte das Auto im Handumdrehen absolut wintertauglich und sturmfest.

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Bauzeitraum: September 1996 bis Februar 2004

Karosserieformen: Roadster mit elektrohydraulischem Variodach

Motoren (Benzin): Vierzylinder-Sauger und Kompressor-Motoren (M111). Zudem gab es den kräftigen V6 (M112) und das AMG-Topmodell SLK 32 AMG.

Leistungsspektrum: 136 PS (SLK 200) bis 354 PS (SLK 32 AMG)

Getriebe: 5-Gang oder 6-Gang Schaltgetriebe. Alternativ gab es eine komfortable 5-Gang Automatik.

Ausstattungshighlights: Zweifarbige Lederausstattungen, sportliche Rundinstrumente und ein zeitloser Innenraum.

Schrauber-Schwachstellen: Abblätternder Softlack auf der Mittelkonsole im Innenraum. Kalte Lötstellen auf dem K40-Relaismodul sorgen für Startprobleme. Undichtigkeiten an den Hydraulikzylindern des Variodachs am Dachhimmel. Rost an den Radläufen, Kotflügeln und rund um das Heckklappenschloss. Öl im Kabelbaum bei M111-Kompressormotoren durch undichte Nockenwellenversteller.


Mercedes-Benz SLK R171 – Die Formel-1-Nase (2004–2011)

Mercedes-Benz SLK R171

Die zweite Generation brachte im Jahr 2004 ein deutlich sportlicheres Design auf den Markt. Die markante Fahrzeugfront war optisch eng an die damaligen Formel-1-Rennwagen angelehnt.

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Bauzeitraum: März 2004 bis Februar 2011

Karosserieformen: Zweisitziger Roadster mit optimiertem Variodach

Motoren (Benzin): Kompressor-Vierzylinder (M271) sowie moderne V6-Motoren (M272). Das AMG-Modell SLK 55 AMG glänzte mit einem fetten V8-Sauger.

Leistungsspektrum: 163 PS (SLK 200 Kompressor) bis 400 PS (SLK 55 AMG Black Series)

Getriebe: 6-Gang Schaltgetriebe oder Automatikgetriebe mit 5 Stufen beziehungsweise der 7G-Tronic.

Ausstattungshighlights: Erstmals gab es die Nackenheizung Airscarf und ein deutlich schneller schließendes Klappdach.

Schrauber-Schwachstellen: Kettenrad-Verschleiß bei frühen V6-Motoren (M272) bis Motornummer 2729..30 468993. Gelängte Steuerketten beim Vierzylinder M271. Defekte Heckklappendämpfer führen zu Fehlern beim Dachlauf. Kabelbrüche am Dachgestänge unterbrechen den Öffnungsvorgang. Rost ist hier kein großes Thema mehr.


Mercedes-Benz SLK R172 – Der kantige Athlet (2011–2016)

Mercedes-Benz SLK R172 Vormopf

Im Jahr 2011 verabschiedete sich der R172 von den runden Formen des Vorgängers. Das Design wurde deutlich maskuliner und orientierte sich stark am großen Supersportwagen SLS AMG.

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Bauzeitraum: März 2011 bis März 2016

Karosserieformen: Roadster mit wahlweise erhältlichem Panorama-Variodach

Motoren (Benzin): Turbo-Vierzylinder (M271 EVO / M274) und V6-Direkteinspritzer. Der SLK 55 AMG bot einen gewaltigen 5,5L V8-Saugmotor.

Motoren (Diesel): Erstmals gab es mit dem SLK 250 CDI einen kräftigen Vierzylinder-Diesel (OM651) im Roadster.

Leistungsspektrum: 184 PS (SLK 200) bis 422 PS (SLK 55 AMG)

Getriebe: 6-Gang Schaltgetriebe, 7G-Tronic Plus oder die hocheffiziente 9G-Tronic bei späteren Modellen.

Ausstattungshighlights: Magic Sky Control Panorama-Glasdach mit elektronisch umschaltbarer Tönung.

Schrauber-Schwachstellen: Knarzgeräusche der Dachdichtungen erfordern regelmäßige Spezialpflege mit Krytox. Defekte Nockenwellenversteller beim Vierzylinder M271 EVO führen zu Rasselgeräuschen beim Kaltstart. Kühlmittelverlust am Kunststoff-Thermostatgehäuse. Injektoren-Probleme bei frühen CDI-Dieselmotoren.


Mercedes-Benz SLC R172 – Die finale Evolution (2016–2020)

Mercedes-Benz SLC

Zum zwanzigsten Jubiläum im Jahr 2016 taufte Mercedes die Baureihe im Zuge der Modellpflege in SLC um. Das Auto bekam eine neue Frontoptik und modernste Infotainment-Systeme.

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Bauzeitraum: April 2016 bis April 2020

Karosserieformen: Zweisitziger Klappdach-Roadster mit geschärftem Diamantgrill

Motoren (Benzin): Moderne Turbo-Vierzylinder (M274) und der neu eingeführte V6-Biturbo im AMG-Modell SLC 43.

Motoren (Diesel): Der sparsame und drehmomentstarke Vierzylinder-Diesel SLC 250 d.

Leistungsspektrum: 156 PS (SLC 180) bis 390 PS (SLC 43 AMG ab Modelljahr 2018)

Getriebe: 6-Gang Schaltgetriebe beim Basismodell oder standardmäßig die hocheffiziente 9G-Tronic Automatik.

Ausstattungshighlights: LED Dynamic Light System, modernisiertes Audio 20 und Command Online Infotainment.

Schrauber-Schwachstellen: Sehr ausgereifte Baureihe mit wenigen mechanischen Mängeln. Gelegentliche Software-Hänger des Multimediasystems. NOX-Sensoren beim Diesel neigen zu vorzeitigem Verschleiß. Schwerfälliger Mikroschalter im Kofferraum für die Restkofferraum-Abtrennung blockiert manchmal den Dachlauf.


Evolution des SLK: Vom R170 zum SLC

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